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  #1  
Alt 22.01.2010, 17:37
Ocelot Ocelot ist offline
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Standard Hitman Kurzgeschichte (Die Story)

Da ich gerade eine kleine Schreibblockade habe (aber eine ungefähre Ahnung wie es weitergeht) klaue ich einfach mal ganz frech die Zielpersonen aus den Hitman games^^ Ich wollte es nicht in meinen alten Hitman Kurzgeschichte setzen, da es ja eine andere Story ist... Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Level Erntezeit. Hoffe ich kann euch damit bei Laune halten. In einer Woche veröffentliche ich auch noch DER LETZTE AKT. Muss ihn aber vorher nochmal überarbeiten. Rechtschreibfehler sind zu entschudigen, da ich gerade niemanden zum Kontrolllesen habe^^

Diese Geschichte darf ohne schriftliche Zustimmung
des Autors nicht anderweitig verwendet werden!

47 lag auf einem Bergkamm in Chile und beobachtete die alte Bergfestung. In seinem Tarnanzug war es verdammt heiß und Schweißtropfen rannen sein Gesicht runter. Der versierte Killer observierte Fernando und seinen Sohn Manuel Delgado jetzt schon seit einigen Wochen. Die beiden waren Drogenbarone der schlimmsten Sorte. Sie waren für viele der in Mexiko begangenen Verbrechen verantwortlich, und genau deshalb würden sie jetzt selber sterben. 47 hatte die Bergfestung schon genügend observiert. Über 3 Wochen hatte er sich ein kleines Lager auf dem Bergkamm errichtet und von dort aus seine Beute beobachtet. Er hatte in Brottüten geschissen, in Büsche gepinkelt, die Exkremente vergraben, und die ganze Zeit nur von Fertignahrung, Energieriegeln und Wasser gelebt. Doch das war endlich vorbei, morgen Mittag würde es losgehen.

10.30 PM: Die Sonne ging unter. 47 packte verpackte gerade den Laptop, in dem er die ganzen Daten notiert hatte. Das Zelt war bereits fertig verpackt, und auch das Tarnnetz war verstaut. Die packte er noch in den grünen HUMVEE mit den getönten Scheiben, und fuhr dann ins nächste Hotel.

8.30 AM: 47 zog die rote Krawatte zurecht, und blickte sich im Spiegel an, er sah wirklich wie ein seriöser Geschäftsmann aus. 47 griff in seinen Aktenkoffer, und nahm den AMT Hardballer und 3 Magazine raus. Zwei steckte er in die Taschen des Schulterhalfters, das dritte ließ er in den Griff seiner Waffe gleiten. Mit einem Klicken rastete es ein. Er zog den Schlitten zurück, und steckte dann seine Waffe in das Halfter. 47 schloss den Koffer, und stellte ihn schon mal neben die Tür. Er würde nicht wieder kommen nachdem er den Mord begangen hatte. Der Attentäter machte das Licht aus, und schloss die Tür ab. Den Schlüssel ließ er am Tresen liegen. Der Portier war gerade nicht da, und das war 47 gerade recht. Er wollte nicht, dass der Portier sich an ihn erinnerte. 47 setzte sich in den HUMVEE, und machte sich auf den Weg zu seinem Ziel. Währendessen hörte er sich noch einmal die Aufnahme mit den Informationen an, die Diana ihm mitgegeben hatte. Ihre kühle Stimme erfüllte den Wagen:

“Hallo 47, waren sie schon einmal in Chile? Ihre zwei Zielpersonen heißen Fernando Delgado, er war Oberst in Pinochets Geheimdienst. Heute betreibt er eine als Weingut getarnte Kokainfabrik. Laut der Satellitenbilder ist es ein unterirdisches Labor. Fernandos Sohn Manuel steckt mit drin. Sie müssen ihn also auch ausschalten. Lassen sie es wie einen Bandenkrieg aussehen. Sie nehmen an der Enthüllung von Delgados Weinlabel zu Ehren des ehemaligen B- Movie Stars Rex Stanton teil, sein Manager Walter Cummings ist Delgados wichtigster Kunde. Unsere Auftraggeber will, dass sie das Labor in die Luft jagen.
Fernando Delgado hat ein Wasserflugzeug. Das ist ihr Ticket nach Hause.
Viel Glück, 47”

11.59 AM: Die Fahrt war auf der holperigen Strecke eine Tortur. 47 war froh, nach der fast vierstündigen Fahrt, endlich anzukommen. Er gab dem Wachmann am Tor seine Einladung. Der warf nur einen kurzen Blick darauf, nickte kurz, gab ihm die Einladung wieder und schulterte angeberhaft seine Schrotflinte. Dann gab er eine vierstellige Zahl auf einem Keypad ein, und winkte ihn durch. Er hatte Wichtigeres zu tun, als sich mit einem Profikiller abzugeben, der gerade dabei war, bewaffnet in das Gelände einzudringen. Den Fernsehsoap zum Beispiel, der auf einem kleinen Minifernseher lief.

47 stieg aus dem Wagen, und schaute sich um. Die Party lief erst seit einer Stunde, aber bereits jetzt, gab es einen Betrunkenen, der sich, von Freunden gestützt in einen der Büsche übergab.
47 entdeckte Rex Stanton der gerade einem Fan ein Autogramm gab, und sein Manager, der gerade Manuel überschwänglich umarmte. 47 nahm sich ein kleines Häppchen, und lehnte sich munter schmatzend an eine Mauer, von wo aus er einen guten Blick auf sein Ziel hatte. Manuel und Stantons Manager Cummings tauschten noch ein wenig banalen Smalltalk aus, bis sie sich auf eine große Doppeltür in einem alten Steingebäude bewegten. Der Weinkeller, dachte 47 der sich die Satellitenbilder wieder ins Gedächtnis rief. Von dort aus kam man dann in das Drogenlabor. Nur… Als Gast käme er da sicher nicht herein. Er brauchte also eine Verkleidung. Der Killer stellte den inzwischen leeren Pappteller einfach auf den Boden, und verließ den Hof.

Als die Wache ihn misstrauisch ansah, verzog er ein wenig die Miene, und murmelte etwas von einem Verdauungsspaziergang. Die Wache zuckte mit den Schultern, und wandte sich wieder dem Soap zu.



Nachdem er den Steinwall, den das Anwesen, und das Weingut umgab, ungefähr zur Hälfte durchquert hatte, sah er an einem Zaun eine einsame Wache sitzen. Der Hut war über das Gesicht gezogen, und es war offenkundig, dass der Wachmann schlief. In dem Anwesen war die Sicherheit mehr als nur schlaff. Für 47 war das hier fast zu leicht. Langsam schlich er auf die Wache zu. Er zog den Insulinstift wie ihn auch Diabetiker benutzten heraus, und drehte an der Kappe.
Die zwei Zentimeter lange Nadel erschien, in der das Betäubungsmittel war, und mit einer schnellen Bewegung die an eine Giftschlange die sich auf ihre Beute stürzt erinnerte, rammte er der dösenden Wache die Spritze in den Hals. Nur zur Sicherheit, damit der Mann nicht halb nackt aufwachte. Der Mann bewegte sich noch nicht einmal, nur das Schnarchen hatte aufgehört.

47 zog die Wache in das Gebüsch und zog dem Mann die in Tarnfarben gehaltene Weste, und das grüne T-Shirt aus, und auch die Jeans zog er aus. Nachdem er sich angezogen hatte, legte er ein paar Palmenblätter über den Mann, damit er nicht entdeckt wurde. Neben dem Stuhl der Wache lag eine Sonnenbrille und der Strohhut den der Mann aufgehabt hatte. Auch die nahm 47 an sich. Auf einen falschen Bart verzichtete er lieber. Das wäre in einer schwülen Umgebung wie Chile aufgefallen, weil fast alle Männer wegen der großen Hitze glattrasiert waren.
Zurück auf dem Hof betrat er mit größter Selbstverständlichkeit den Weinkeller. Der Schlüssel zur Akzeptanz ist Selbstbewusstsein. In dem Keller war es schön kühl, und 47 genoss für einen Moment die kalte wenn auch ein wenig muffige Luft. Dann machte der Attentäter sich daran die Treppe herunterzusteigen.

Die meisten Bereiche des riesigen Kellers waren mit Gitterstäben verschlossen, wo wahrscheinlich der sehr teure Wein aufbewahrt wurde. Am Ende des langen Ganges, standen 2 Wachen, die Uzis protzend in den Armen haltend. Links war ein Raum, und 47 schlüpfte herein. Hier waren die ganzen offenen Weinbecken. Tonnen von Wein der in mehreren Holzbecken aufbewahrt wurde, um zu gären/reifen. Er hatte Glück, er sah gerade noch wie Fernando mit seinem Geschäftspartner in einer versteckten Tür verschwanden. Leise folgte er ihnen.

Der Tür folgte ein langer Korridor, der sehr düster war. Fernando und der Manager bemerkten ihn aufgrund der Finsternis nicht. Dann bogen sie rechts ab, und als 47 um die Ecke blickte, sah er eine riesige Halle. Grelles Licht fiel auf die Tische mit dem kostbaren Kokain, das gestreckt wurde. Fast alle Männer trugen Atemschutzmasken, lediglich Manuel verzichtete darauf. Delgado Senior hatte eine wichtige Regel für seinen Sohn aufgestellt: “Nimm das Zeug niemals selbst”. Manuel hatte diese Regel schon vor langem gebrochen.

Drogentests der Polizei, hatten das bewiesen, als er einmal einen Autounfall verursacht hatte. Alle kamen mit leichten Frakturen und Prellungen davon, und obwohl Manuel definitiv schuldig war, konnte er dank der ausgezeichneten Beziehungen zum Polizeichef, die sein Vater pflegte, einfach davon spazieren. Nur der positive Drogentest wurde nicht vernichtet, sondern zu den Akten gelegt, wo Diana ihn schließlich auf der Suche nach Hintergrundinformationen aufgestöbert hatte.
Inzwischen sollte er stark süchtig sein, und Gerüchten zufolge aggressiv und unberechenbar.

47 presste sich an die Wand, und hörte den beiden zu: “Die Anlage ist ja ganz schön gewachsen, seit ich das letzte Mal hier gewesen bin, nicht wahr Manuel?”, fragte Cummings.
“Ja, hat auch eine Menge gekostet, diese große Höhle richtig auszubauen. Immerhin sind die Arbeiter billig, 2$ pro Tag, und Essen. Diese Tiere verdienen es nicht besser” Manuel lachte. Sie unterhielten sich auf Englisch, sodass die Arbeiter sie nicht verstanden. Und selbst wenn, was hätten sie machen sollen. Hätten sie aufgehört zu arbeiten, wären sie sicher erschossen worden.
“Na, egal. Bedien dich, an dem Tisch dahinten, ist das gute Zeug. Probier das Kokain aus, ich muss mit Vater reden, er ist im Anwesen und übt Cello… Wahrscheinlich ärgert er sich immer noch über diese Party. Er hat ihr nur zugestimmt, weil sie eine gute Tarnung ist. Die vielen Leute regen ihn auf”, sagte Manuel.
“ In Ordnung, wir sehen uns dann später. Ich will jetzt erst einmal sehen, wie gut euer Stoff ist,” meinte der Manager, und leckte sich die Lippen, wie ein Weinkenner, der den Wein kostet.
“Hey, du kennst uns doch, wir machen das beste Koka das es in ganz Chile gibt”, meinte Manuel, und drehte sich dann um.
“Ja, aber dass auch nur weil ihr jeden Konkurrenten umgebracht habt.” murmelte der Manager.
Manuel hörte es nicht mehr.

Kaum war er in Richtung Korridor gegangen, hatte 47 sich in den Schatten versteckt, und sein Springmesser gezogen. Leise folgte der Killer Delgado Junior.

Manuel hielt vor der Geheimtür an, um sich die Schnürsenkel zu binden. Das Springmesser machte ein leises Klicken, als die Klinge aus dem Griff sprang. Von dem Geräusch irritiert, erhob sich Junior um sich umzudrehen, diesen Moment nutzte 47 um zuzuschlagen. Mit der linken Hand packte er Manuel Delgado von hinten an der Stirn, während er mit der anderen Hand das Messer in seinen Nacken stach. Manuel gab nicht das kleinste Geräusch von sich. Kein Stöhnen, kein Aufschrei, nichts. Er erschlaffte. Das Messer hatte genau zwischen den Wirbeln getroffen, und das Rückenmark durchtrennt. Manuel war fast sofort tot. Sein Gehirn hatte zwar noch genügen Sauerstoff, aber es konnte keine Befehle mehr an das Herz geben.

Man hört oft in Filmen und Büchern, dass die sicherste Methode einen Menschen mit einem Messer zu töten ist, ihm die Kehle durchzuschneiden. Aber in der Wirklichkeit war das anders.
Mit etwas Glück durchtrennte das Messer zwar die Arterie, und die Stimmbänder, aber bis der Mann verblutete, oder das Blut in seinem Hals dafür sorgte, dass seine Lunge kollabierte, hatte er bis zu 5 Minuten Zeit, um sich zu wehren. Fünf Minuten klingen nicht nach viel, aber wenn zwei Menschen um ihr Leben kämpfen, dann ist es eine Ewigkeit. Außerdem gab es eine Menge Blut, was nicht gerade unauffällig war. Das Beste war, einfach mit einem schnellen Stich das Rückenmark zu zerstören, sodass das Opfer zwar noch kurzzeitig lebte, aber sich weder bewegen noch ein Geräusch von sich geben konnte. Wunden dieser Art bluteten außerdem fast gar nicht.

47 durchsuchte die Leiche, und nahm einen kleinen 38er Revolver, und ein paar Schlüssel aus der Tasche. Den Revolver wollte er zuerst entladen, und ihn dann in die Weinbehälter schmeißen, überlegte es sich dann aber anders. Stattdessen steckte er ihn in seine Jeans. Auch die Schlüssel nahm er mit.
Die Leiche entsorgte er, indem er sie in das hinterste Becken mit dem Wein gleiten ließ. Es wahr sehr teuerer Wein aus den 80ern. Rotwein. Man würde den Körper nicht so schnell entdecken. Schade nur um den schönen Wein.

47 ging zurück in den Korridor, und betrat das Drogenlabor. Da es tief unter der Erde lag, und die Türen sehr dick waren, würde man die Schüsse nicht hören. Mit größter Selbstverständlichkeit betrat 47 die Halle. Es waren nur zwei Wachen und der Manager anwesend. 47 bewegte sich auf sie zu. Nur noch drei Meter von ihnen entfernt holte er den sechsschüssigen Revolver aus der Tasche, und schoss den beiden Wachen je eine Kugel in den Kopf. Auch der Manager bekam eine ab. Die beiden Wachen erschlafften, und sanken in sich zusammen. Walter Cummings dagegen fiel um wie ein Sack Kartoffeln, und landete mit dem Kopf auf einem der Tische wo das Kokain zubereitet wurde. Das Pulver verfärbte sich bereits rot. Schöne Sauerei.

Die Arbeiter bewegten sich nicht. 47 schrie auf Spanisch, dass sie ruhig bleiben sollten, und niemand würde weiter verletzt bleiben. Er sagte ihnen, dass sie sich mit dem Gesicht zur Wand hocken sollten. Dann nahm er einer der Wachen die Uzi ab. Es war nicht schön, und normalerweise versuchte 47 zivile Opfer zu vermeiden, aber es sollte nach einem blutigen Bandenkrieg aussehen. 47 lud eine Patrone in die Kammer und zog den Abzug durch.

Nachdem er die dreißig Arbeiter getötet hatte, legte er ein kleines Päckchen mit TNT an einen der Behälter mit dem brennbaren Material, womit das Kokain gestreckt wurde. Normalerweise benutzte er lieber C4, oder SEMTEX einen kaum nachweisbaren Plastiksprengstoff. Aber bei diesem Job sollte es nach einem blutigen Massaker aussehen, ausgeführt von Leuten, die ihren Auftrag mit billigsten Mitteln erfüllen mussten. Da der Funkzünder nicht bis nach oben durch die Erde gehen würde, wählte der Killer einen Zeitzünder aus. Der wurde auch von den ‘Killerkommandos’ der Drogenfamilien benutzt. 47 stellte ihn auf sechzig Minuten. Bei den riesigen Mengen an explosiven und brennbaren Materialien, sollte das in die Luft gehen.







Zurück an der Oberfläche:
47 hatte alle Vorbereitungen getroffen. Jetzt musste er nur noch den Senior eliminieren.
Vom Weinkeller aus ging er nach rechts, in eine kleine Gasse hinein. Von seinem Beobachtungsposten aus, hatte er das Gelände nach dem günstigsten Weg in das Haus durchsucht, und die Regenrinne, in der Gasse als den am schlechtesten bewachten Punkt erkoren. Will heißen gar nicht. Langsam kletterte 47 das Abflussrohr hoch. Von dort aus, kletterte er zu einem Fenster, das von außen nur sehr schlecht eingesehen werden konnte, weil ein Baum das Fenster größtenteils abdeckte. Es hatte eine Weile gedauert, bis 47 das Fenster entdeckt hatte, aber es hatte sich gelohnt, so geduldig zu sein.

Er holte den Glasschneider heraus. Er bestand aus einem großen Saugnapf, an dem eine drehbare Stange befestigt war. An deren Ende saß der geschliffene Industriediamant.
47 drückte den Saugnapf auf das Fenster, drückte ein paar Mal auf einen Knopf, damit ein Vakuum entstand, und drehte dann den Stab einmal rund um das Fenster. Das runde Glasstück, dass er gerade herausgeschnitten hatte, legte der Killer auf den Boden, und öffnete das Fenster. Drinnen war es ziemlich dunkel und stickig. Auf dem Balkon entdeckte er Fernando und rauchte eine original Kubanische Zigarre. Der Attentäter holte wieder sein Klappmesser heraus. Etwa fünf Sekunden nachdem 47 das Messer herausschnappen ließ, fiel die Zigarre auf den Boden, und 47 hatte soeben 500.000$ verdient.
Die Leiche legte er in den großen Ohrensessel, und Fernandos Augen schloss er. Nicht aus Respekt vor dem Toten, sondern damit der Senior auf den ersten Blick schlafend aussah.
47 ging den ganzen Weg zurück zu seinen Klamotten und zog sich um. Er sah auf die Uhr. Ihm blieben noch genau dreißig Minuten, bevor die Bombe hochging, und das ganze Tal im Boden verschwand.

47 entdeckte neben dem Zugang zum Hof eine Treppe. Sie führte zum See herunter, wo Fernandos Wasserflugzeug auf ihn wartete. Der HUMVEE mit dem er zur Party gekommen war, war ein gemieteter Wagen, der über einen Strohmann gebucht war. Er konnte ruhig zerstört werden. Noch fünfundzwanzig Minuten. 47 ging im Eilschritt die Treppe herunter.

Fünfhundert Stufen später, war er unten angelangt. Leicht außer Atem sah er wieder auf die Uhr. Er war fünfzehn Minuten lang Treppen hinuntergestiegen.
Unten angekommen, sah er zwei Wachen die das Wasserflugzeug bewachten. Die beiden saßen auf Kisten, die Gewehre an die Wand gelehnt. Noch zehn Minuten. 47 hatte keine Zeit für eine ausgeklügelte Taktik. Im Revolver waren noch drei Schuss. Den kleinen 38er hinter dem Rücken verborgen näherte er sich den Wachen.

“Hey, Du! Der Zutritt ist hier verboten. Also verpiss dich!”, sagte eine der Wachen auf Spanisch.
47 antwortete, sich den Wachen weiter nähernd, ebenfalls auf Spanisch: “Oh, tut mir leid, eigentlich hatte man mir gesagt, dass man von hier aus eine fantastische Aussicht auf den See hat, und ich…”
Mitten im Satz brach er ab, und hämmerte der einen Wache den Lauf des Revolvers gegen die Kehle. Er gab erstickte Laute von sich, und stolperte zurück. 47 drehte sich zu Wache Nummer zwei um, die so dumm war, direkt auf ihn loszugehen, da die Schrotflinten zu weit entfernt waren. 47 wich dem unbeholfenen Schlag mit Leichtigkeit aus, packte die Hand und drehte den Arm um. Mit dem rechten Oberarm hieb er auf die Rückseite des Ellenbogens, und brach dem Mann so den Arm. Er schrie auf, und ging in die Knie. Der Killer drehte seinen Kopf mit einer schnellen Bewegung um, und brach ihm das Genick. Er drehte sich wieder zu der ersten Wache um, die ihm würgend und mit entsetzt geweiteten Augen zugesehen hatte, wie er mit nur zwei Attacken seinen Freund umgebracht hatte. 47 richtete die Waffe auf seine Brust und drückte dreimal ab. Die Kugeln schlugen in seine Brust ein, und der Mann fiel rückwärts ins Wasser. Der Revolver war jetzt leer. Fünf Minuten. 47 startete die Motoren mit dem Schlüssel den er von Manuel hatte. Der Killer ärgerte sich, dass er den Zünder der Bombe so knapp eingestellt hatte, er hatte sich in der Zeit verschätzt.

Als das Flugzeug abhob, hörte man eine dumpfe Explosion. Es gab keinen Feuerball, aber das gesamte Erdreich und alles was sich darauf befand wurde dort wo das Drogenlabor lag, hochgeschleudert. Ein paar der Steine im Feld trafen wie Schrapnelle ein paar Zivilisten die auf dem Hof standen. Es sah aus wie ein typischer Racheaktes in einem Bandenkrieg. Zufrieden zog 47 die Maschine hoch.
Das war eine der wenigen Ausnahmen, wo sein Auftrag wie in einem Film aussah. Explosionen, ein verschwindendes Flugzeug, Leichen und jede Menge Blut. Auf dem halben Weg, zog 47 das Fenster der Maschine herunter, und schmiss den Revolver heraus.
Die 38er landete im Wasser und versank sehr schnell. Die Tatwaffe würde nie gefunden werden…

ENDE

Hoffe es hat euch spaß gemacht sie zu lesen. Wie immer sind Kritiken erwünscht da sie ja so schön dem Ego schmeicheln (Wenn sie denn gut sind XD) haha

LG,
Ocelot
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 01.03.2010, 13:07
Ocelot Ocelot ist offline
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Standard AW: Hitman Kurzgeschichte (Die Story)

Sorry wegen der Verspätung. 173 Views? Wow. Wie wärs mit ein paar Kritiken. Kann nur helfen mich zu verbessern.

Die Oper Garnier in Paris war wirklich ein schönes Gebäude. 47 schaute sich bewundernd um. Wie schade das sein nächstes Ziel ausgerechnet an einem so schönen Ort war. Der Teppich würde nur blutig werden

Seine Ziele waren der berühmte Tenor Alvaro D’ Alvade und der amerikanische Botschafter Richard Delahunt. Beide betreiben einen Kinderprostitutionsring. Irgendjemand hatte verständlicherweise etwas gegen diesen Zweig des Menschenhandels. Und derjenige hatte anscheinend genug Geld die Agentur und 47 zu bezahlen.
D’Alvade hatte heute eine Probe für die Inszenierung von Tosca.. Heute wurde die Hinrichtungsszene geprobt. Wie passend, dachte sich 47. Vielleicht konnte er die Schreckschusspistole des Henkers ja mit einer echten Waffe austauschen. Diana sagte sie hätte bereits eine Mauser Military C96, deren Imitation in dem Stück als Henkerswaffe in dem Stück platz fand, in der Garderobe platzieren lassen. Für den Fall das es ihm nicht gelingen sollte, hatte er sein treues W2000 Scharfschützengewehr und eine kleine C4 Ladung mit sich. Das auseinandergenommene Gewehr und das C4 passte beides in seinen Aktenkoffer. Der knetbare Plastiksprengstoff war schon häufig sehr Hilfreich gewesen. Nicht nur das er sich in jede Form bringen lässt, er ist auch noch sehr sicher. Man konnte auf ihn schlagen, ihn anzünden und sogar eine Kugel hineinjagen, er explodiert erst, wenn man den Zeitzünder aktiviert. Ansonsten hatte er wieder seine Garotte, das Springmesser und seine AMT Hardballer Pistole mit Schalldämpfer dabei.
Zur Vermeidung von zivilen Opfern, hatte er außerdem eine kleine Betäubungsspritze dabei, deren Ladung für zwei Männer reicht.

Der Portier öffnete die Tür und hieß 47 willkommen. Lächelnd betrat der Auftragskiller das Gebäude.
Drinnen war es sogar noch prächtiger. Mit Goldfarbe bemalte Wände, riesige goldene Kronleuchter und
aus Eichenholz bestehende Türen.
An der Garderobe bat er um seine Jacke und reichte dem Garderobier den Garderobenschein. Mit einer schnellen Handbewegung griff er in die Innentasche der Jacke, holte sich die C96 und steckte sie sich in den Gürtel.
Der kleine Handgriff dauerte gerade mal drei Sekunden. Schnell knüpfte er sich das Jackett darüber.
‘Sagen sie, wo finde ich die Toiletten?’ fragte 47 den Garderobier in einem passablem Französisch. ‘Gleich hinter der Garderobe, gehen sie einfach an der Seite vorbei. Sie sind Amerikaner nicht wahr? Wussten sie das heute der amerikanische Botschafter im Vatikan die Oper besucht?’ fragte er.
‘Nein, das wusste ich leider nicht. Ist der Botschafter ein Opernfreund?’ 47 hoffte, dass der Mann ihm verriet wo Delahunt sich aufhielt. ‘Möglich, aber vor allem kommt er wegen dem Tenor D’Alvade. Die beiden sind mehr als Freunde. Ich glaube sie sind, nun wie sagt man?’ tratschte der Garderobier.
Das war 47 neu. “Verstehe, Verzeihung ich muss jetzt auch auf die Toilette.” Die Information, das Delahunt und D’Alvade ein schwules Pärchen waren, die ihm dieses Plappermaul gegeben hatte, könnte sich noch als nützlich erweisen. Vielleicht konnte er die beiden gleichzeitig erledigen. Dieser Auftrag könnte noch viel leichter werden als ich es mir vorgestellt habe, dachte 47.

Er nickte dem Garderobier zu und machte sich auf zur Toilette. 47 schloss sich in einer Kabine ein, und besah sich der Mauser. In dem Magazin befanden sich Teilmantelgeschosse, die beim Eintritt winzige Löcher machten, aber da sie sich aufgrund ihrer Konstruktion im Körper teilen, werden beim austreten riesige Löcher in das Ziel gestanzt. Wenn es dann auch noch ein Kopftreffer wird, kann man die Sauerei mit einem Wischmob und einem Staubsauger wegmachen.

Die Waffe war sauber und einsatzbereit. Er sicherte die Waffe und steckte sie in seinen Hosenbund.
Plötzlich hörte er das die Tür zur Toilette geöffnet wurde und er hörte 2 Männer die sich auf Französisch unterhielten, irgendetwas über ein Loch in der Wand der Damenumkleide. Dann hörte er wie die Tür sich wieder schloss. Kurz darauf quietschte die Tür zur Kabine nebenan, und 47 hörte das typische aufziehen eines Reisverschlusses und das erleichterte Seufzen eines Mannes der sich seine volle Blase entleerte. Das könnte eine Chance sein, an die Verkleidung eines Arbeiters zu kommen. Wegen der starken Arbeiten am Bühnenbild, liefen überall Zimmermänner, Elektriker und andere Arbeiter herum.
So konnte er vielleicht bis zur Garderobe von dem Henker gelangen, und die Waffe austauschen.




Leise zog 47 die Kabinentür auf, und öffnete die benachbarte Tür. Mit der linken Hand holte er die Betäubungsspritze heraus. Es war vollkommen unnötig ihn umzubringen. 47 tötete Zivilisten nur wenn es nicht anders ging. Mit der rechten Hand hielt er dem Mann den Mund zu und mit der linken rammte er die Spritze in die Halsvene.

Der Kolben injizierte die betäubende Flüssigkeit in das Blut und der Zimmermann wurde fast augenblicklich bewusstlos. 47 fing den Körper auf und ließ ihn sanft zu Boden gleiten, sodass es kein dumpfes Geräusch erzeugte. Schnell zog er ihm den Overall aus und zog ihn sich über seinen Anzug rüber. Auch das Cap setzte er auf. Mit einem kleinen aufklebbaren Schnurrbart, veränderte er leicht sein aussehen. Hoffentlich fiel niemandem auf, das der Zimmermann teure schwarze Wingtips trug, dachte 47. Er zog den Bewusstlosen auf den Toilettensitz, und schloss die Kabine. Mit einer Münze verdrehte er das Schloss der Kabine so, dass es besetzt anzeigte.

47 öffnete seinen Aktenkoffer und packte das C4 in den Werkzeugkasten des Zimmermanns. Auch die Mauser C96 packte er rein. Den Aktenkoffer stellte er hinter den Mülleimer, so das er vorerst nicht entdeckt wurde.
47 verließ die Toilette und ging in das Untergeschoss der Oper. Laut den Bauplänen, waren die Garderoben nur durch den Keller zu erreichen. An dem Sicherheitsbeamten der die Tür zum Untergeschoss bewachte, ging er einfach vorbei. Der Verkleidung sei dank.
Als er gerade nach links zu den Garderoben entlanggehen wollte, fiel ihm eine Leiter auf. Immer nach Tötungsmöglichkeiten ausschauhaltend, stieg er die Leiter hoch. Anscheinend war es eine gute Idee gewesen.
47 stand auf den Beleuchtungsstegen, und direkt unter ihm hielt sich Alvaro D’Alvade auf. Er stand auf der Bühne und sang den Schlussakt von Tosca. Für seinen Tod hatte er schon einen Plan, aber vielleicht würde Delahunt ja zu D’Alvades Leiche stürmen, und ein wenig trauern. 47 besah sich der Beleuchtung näher, wahrscheinlich konnte er das C4 an dem Sicherungsseil anbringen, und die schwere Beleuchtung würde den trauernden Liebhaber erschlagen. Sogar ein Schraubenzieher lag direkt neben einem offenen Scheinwerfer, an dem bis eben anscheinend jemand gearbeitet hatte.
Und als hätte er nur auf das Stichwort gewartet, kam auch schon ein Beleuchtungstechniker die Leiter hochgeklettert, und erstarrte als er 47 mit dem Schraubenzieher in der Hand sah.
“Was machen sie da? Hier ist der Zutritt für Schreiner verboten!” fuhr er 47 an. *******, wenn die Beleuchtungsanlage nachher in die Luft fliegt, wird der Mann sich bestimmt an mich erinnern, erkannte 47. Er musste sterben. Er hatte sein Gesicht gesehen.

Den Schraubenzieher immer noch in der Hand, ging 47 auf ihn zu, und zuckte entschuldigend mit den Schultern. “Entschuldigung ich bin neu hier, und habe mich nur hier umgesehen.” sagte er im verängstigten Tonfall. “Nur weil sie neu sind, gibt es ihnen nicht das Recht hier herumzuschnüffeln. Wie heißen sie? Ich werde mich beim Personalchef über sie…” Er würde diesen Satz nie beenden.

47 war inzwischen bei ihm angekommen, und mit einer schnellen und flüssigen Bewegung stieß er dem Mann den Schraubenzieher direkt in das linke Auge. Der lange Metallstab drang durch das Auge direkt in das Gehirn des Mannes und er verstummte schlagartig. Er war fast sofort tot. Als 47 den Schraubenzieher herauszog, floss Blut und Lymphflüssigkeit hervor. 47 fing den Mann auf, und legte ihn mit dem Gesicht nach oben auf den Steg.

Der Auftragskiller durchsuchte seinen Werkzeugkasten. Bingo! Ein alter ölverschmierter Lappen kam hervor. Er breitete das Tuch unter dem Kopf des Toten aus, damit nicht Blut oder Lymphflüssigkeit durch das Bodengitter auf D’Alvade tropfte. Durch das laute Playback hatte er glücklicherweise nichts von der Auseinandersetzung mitbekommen. Schnell packte 47 das C4 Päckchen aus, und knetete es bis es sich genau um Sicherungsseil legen ließ. Mit dem Schraubenzieher, der noch vor einer Minute im Gehirn des Mannes gesteckt hatte, lockerte er ein paar Schrauben so das die eine Seite der Beleuchtungsanlage nur noch am Sicherheitsseil hing.
47 packte wieder alles ein, warf noch einen letzten Blick auf den Toten und kletterte dann wieder die Leiter herunter. Nach einer schnellen Kontrolle, ob kein Blut auf seinem Anzug klebte, öffnete er die Tür zur Garderobe, und blickte sich um. Da die Probe noch lief, war der gesamte Gang menschenleer. Er suchte und fand das Zimmer des Henkers. Es war recht spartanisch eingerichtet. Nur ein Schrank, ein Tisch mit Stuhl der vor einem Spiegel stand.
47 öffnete die Schranktür und fand ein paar Kostüme darin. Der Killer lauschte kurz. Das Playback war abgelaufen, die erste Pause stand an.
Auf dem Gang lachten näherkommende Stimmen, und der Attentäter verschwand schnell im Schrank. Nach Zehn Sekunden öffnete sich die Tür und der Schauspieler des Henkers kam herein. Er brummelte verärgert etwas, das D’Alvade ein eingebildeter Fatzke ohne Talent sei.

Der Henker legte die Schreckschusswaffe der Mauser C96 auf den Tisch und öffnet die Tür, dann verlässt er den Raum. Vielleicht geht er auf Toilette oder in der Kantine ein Bier trinken. Dem Auftragskiller war es egal. 47 wartete noch zwanzig Sekunden und verließ dann den Schrank. Er griff in den Werkzeugkasten, und legte die echte Mauser C96 auf den Tisch während die Imitation in der Werkzeugkiste landete. Bis jetzt ein guter Job. Er hatte noch keinen einzigen Schuss verschwendet und bis auf das tote ********* auf der Beleuchtungsanlage gab es auch keine Leichen. Einen Blick durchs Schlüsselloch, dann war der Killer draußen. Die Vorbereitungen waren getroffen, die beiden Menschenhändler waren als Tote gebrandmarkt. Er ging zurück zur Toilette wo er sich den Overall auszog, und zusammen mit dem Cappy in die Toilettenkabine des Betäubten warf. Das Betäubungsmittel das in der Spritze war, hielt 24 Stunden an, also musste er sich keine Sorgen darüber machen, dass der Kerl zu früh aufwachen würde.

Das Playback fing wieder an zu spielen. Der Todesprozess hatte sich in Gang gesetzt.

47 ging in den Opernsaal, und setzte sich auf einen Stuhl in der letzten Reihe. Er wollte sehen, wie der letzte Vorhang für seine Opfer fielen. Solange konnte er ja die Musik genießen. Der Killer lehnte sich zurück, schloss die Augen und entspannte sich. Als das Finale begann, öffnete er sie wieder, und war innerhalb von Sekunden wieder in höchster Wachsamkeit. Die letzten Schlussakkorde verklangen, der Henker zielte auf den Kopf von D’Alvade, und drückte ab.

Der Kopf des Kinderhändlers explodierte in einer roten Wolke. Das Playback war zu Ende gelaufen, und im ganzen Saal herrschte Stille. Alle standen unter Schock. Dann der erste Schrei. Eine Frau in der ersten Reihe. Dann noch einer, ein ganzer Saal voller Menschen in Panik. Einer davon war Richard Delahunt. Entsetzt rannte er zur Bühne, die ganze Zeit schreiend und weinend. Dort angekommen, nahm er den Leichnam seines Liebhaber in die Arme und fing an laut zu weinen. Direkt unter der Beleuchtungsanlage.
Perfekt.
47’s Finger tasteten nach dem kleinen Sender in seiner Jackentasche. Ein letztes Lächeln von 47, und dann drückte er den Knopf.

Das C4 Päckchen explodierte, und die 2 Tonnen schwere Lichtanlage fiel auf den Botschafter und Menschenhändler nieder. Er hatte nicht einmal mehr Zeit zu schreien. Ein großer Scheinwerfer krachte direkt auf den Rücken. Unmöglich konnte er das überleben. Und wenn, würde er so schnell nicht wieder in der Lage sein, seine Machenschaften weiterzuführen.

Eine neuerliche Serie von Schreien ertönte. Die von Panik erfüllte Menge versuchte durch den Haupteingang rauszukommen, gleichzeitig versuchte der Sicherheitsdienst hereinzugelangen, um zu sehen was passiert war. Es war fast zum lachen. 47 nahm seinen Aktenkoffer, und verließ die Oper durch den Seiteneingang. Er bemerkte nicht, wie ein Mann seine Waffe durchlud und ihm folgte…

Als er gerade die Brücke über die Seine überquerte, meldeten sich seine Instinkte.
Er hatte das Gefühl beobachtet zu werden. Irgendjemand folgte ihm. Er blieb stehen, und lehnte sich an das Brückengeländer. Es sollte so aussehen, als ob er das Wasser und die Reflektionen der Lichter Paris’ beobachtete. In Wirklichkeit wollte nur sehen, ob ihm jemand folgte. 20 Meter entfernt ging ein Mann in einem älteren braunen Anzug über die Straße. 47 ließ ihn näherkommen.

Er wollte sehen, ob der Mann wirklich weiterging, und nicht gleich im nächstbesten Hauseingang auf ihn wartete. Er wollte Gewissheit, bevor er sich seines Verfolgers entledigte.
Man konnte seine Augen so trainieren, dass sich das periphere Sichtfeld um den Augenwinkel stark erweitert. Erst als der Mann auf eine Entfernung von 3 Metern näher kam, bemerkte 47 dass er einen Fehler gemacht hatte.





Zu spät hatte er den seltsamen Blick bemerkt. Er blickte auf, in der Erwartung das er gleich sterben würde. Der Mann sah ihm jetzt tief in die Augen. Er hatte eine Halbglatze, ungepflegte Haut und einen Schnurrbart. Er war etwa 1.75 groß, mit Bauchansatz. Er hatte graue Augen. Aber es war nicht die Augenfarbe die 47 interessierte, sondern das triumphierende Glitzern in ihnen. Er weiß wer ich bin, schoss es 47 durch den Kopf. Es war keine Zeit mehr, die Waffe zu ziehen. Der Mann in dem billigem braunen Anzug hatte seine eigene bereits in der Hand. Es war eine Glock 17 mit einem Schalldämpfer. 47 hatte die Waffe selbst schon öfters benutzt. Sie hat 17 Schuss, wenn sie gegen mich eingesetzt wird, was das mein letzter Auftrag. 47 hatte einen rettenden Gedanke. Er setzte sich in Bewegung und versuchte über das Brückengeländer zu entkommen. Der Mann hob die Waffe und drückte ab. Der Killer, der niemals fehlte, der erschaffen wurde um zu töten, spürte einen Schlag als hätte ihm jemand einen Hammer in die Hüfte geschlagen. Er war getroffen. Er blickte den Mann in dem braunen Anzug an, dann kippte er übers Geländer.
Mit einem Platschen landete 47 im Wasser. Er versuchte hochzukommen, schnappte nach Luft. Das kalte Wasser betäubte die Schmerzen der Schusswunde. 47 sah noch den Mann mit der Waffe, dann ließ er sich treiben, und verlor das Bewusstsein…

LG,
Ocelot
__________________
Wer will kann meine Hitman Kurzgeschichten hier lesen
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Kann mir jemand mit dem Cheat Enabler helfen? Bitte hierein posten: http://eidosforum.de/showthread.php?p=821627#post821627
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