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  #176  
Alt 13.05.2008, 21:13
Benutzerbild von Cúthalion
Cúthalion Cúthalion ist offline
blood in the cherry-zone

 
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Standard AW: Kleiner Mittelalter- und Historien-Thread

Bei der Hastings-Feierlichkeit rennen die Huscarls immer mit Kettenhemd und Danaxt durch die Gegend, aber das mag nur ein Unterscheidungsmerkmal sein. Wikinger oder ggf. Normanne geht, aber davon gibts schon zu viele...zumindest meiner Meinung nach. Ärmel brauchst du in jedem Falle.

Spätmittelalter heißt nicht, dass du völlig in Platte gehst (das wäre auch heute noch teuer), sondern dass du Plattenteile verwenden kannst (Handschuhe, Ellbogenteile und sowas, soweit ich weiß). Such mal im Internet nach bunten Primärquellen (Maciejowskibibel --> HMA, Teppich von Bayeux --> FMA oder so).
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Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Jean Genet
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  #177  
Alt 13.05.2008, 21:34
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Wartbergjunkie Wartbergjunkie ist offline
König unter dem Berge
 
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Das ist es ja, kaufen ist irgendwie nicht mein Ding, das soll n Hobby sein, ich würd schon n bischen Geld für Leder usw. investieren, aber so ne Dosenausrüstung zu kaufen, find ich extrem teuer.
Wobei Kettenhemd selber machen ist auch blöd. Mein Kumpel hat n Handschuh angefangen und selbst der dauert ewig. Auf dem Burgfest hab ich drei vier in Vollplatte gesehen. Sah übel aus, der eine hatte auch noch n Flammenschwert dabei, naja, er meinst selbst im Winter friert er so nicht.
Wärs nicht sinnvoller sich auf einen bestimmten Typ Krieger zu fixieren, als auf Epochen wie HMA und FMA?
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  #178  
Alt 13.05.2008, 22:02
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Cúthalion Cúthalion ist offline
blood in the cherry-zone

 
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Natürlich suchst du dir eine Darstellung aus einem engen Zeitraum heraus, aber diese grobe Dreiteilung sagt schon einiges in Bezug auf Rüstung und Waffen. Wenn du nur in Leder arbeiten willst, kannst du dich höchstens in die Bronzezeit hängen, da dort außer Bronze nicht viel passiert ist. Gambeson gabs aber auch nicht soviele, obwohl etwas Vergleichbares sicherlich existiert hat.

Das Problem bei Leder ist, dass Leder einfach nur Haut ist und wenn man Haut nicht schneiden könnte, hätte es keine Schwerter gegeben. Einfache Soldaten im Hochmittelalter hatten womöglich gar nicht viel mehr als einen Gambeson, Schild und Speer neben den Zivilklamotten. Handschuhe sind auch kaum belegt (außer die bereits erwähnten Typen); der typisch-hollywoodmäßige Lederfingerhandschuh kommt weder sonderlich glaubwürdig noch hilfreich herüber. Geld kostet es übrigens fast immer; bei den derzeitigen Preisen für Leinen oder Barchent habe ich es kürzlich nicht mehr für rentabel erachtet, mir noch einen selbst zu nähen, wenn es historisch akzeptable für 150 Euro aus Polen gibt.
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  #179  
Alt 14.05.2008, 20:09
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Wartbergjunkie Wartbergjunkie ist offline
König unter dem Berge
 
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Naja, das Gambeson war jetzt so mein Anfang, nicht das Ende. Wenn ich noch was brauche, werd ich versuchen es mir selbst zu machen. Als erstes evtl. mal Schuhe und wenn, so wie du es sagst, ein paar Rüstungsteile reichen um als dies oder das durch zu gehen könnt ich mich durchaus für Schulterplatten, Arm- und Beinschienen begeistern. Es sollte allerdings schon Mittelalter sein.
Wikinger/Normanne wollt ich ja auch nicht sein, ich dachte Huscarl wäre schon etwas spezielleres als der "typische Barbar".
Der Teppich ist ja ewig lang, ich glaub ich hab einige Kettenhemden gesehen, naja werd ich mir noch ein paar Mal angucken müssen, Kettenhemd will ich eigentlich nicht.
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  #180  
Alt 14.05.2008, 21:05
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Stoker Stoker ist offline
Miner
 
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Du kannst auch als Berserker gehen.
Die Römer bezeichneten jeden als Barbaren den sie nicht verstanden und nur "barbar" hörten. Die Germanen kamen mit Seife ins Italische, da hatten die keine Ahnung wozu das gut sein sollte, auch so eine barbarische Sitte - waschen mit Seife.
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Heidin (mockingly): Builder bes help me, builder bes help me, oooh.
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  #181  
Alt 14.05.2008, 21:19
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Cúthalion Cúthalion ist offline
blood in the cherry-zone

 
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Schulterplatten sind für Infanteristen absoluter Unsinn. Wenn du den Arm überhaupt noch hochbekommst, knallst du dir das Ding jedes Mal ins Gesicht. Noch so ein Fantasyauswuchs.
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  #182  
Alt 14.05.2008, 21:32
Benutzerbild von Wartbergjunkie
Wartbergjunkie Wartbergjunkie ist offline
König unter dem Berge
 
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Sorry, genau da komm ich her, aus Gebieten in denen ein 1,5m Zwerg mit einer Doppelstreitaxt von 3m kämpft. Nur mal so kurz als Erklärungsversuch.
Ok, was wäre denn noch sinnvoll? Helm evtl. und?
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  #183  
Alt 14.05.2008, 21:51
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Cúthalion Cúthalion ist offline
blood in the cherry-zone

 
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Wenn das nicht derart illegal wäre, würde ich dir ja was einscannen. Mal sehen...
Company of St George, da sind auch Gerry Embleton und John Howe dabei, wobei letzterer bei den HDR-Filmen dafür gesorgt hat, dass kein grober Unfug vorkommt.

Sag mal, habe ich hier nicht schon früher Zeugs verlinkt...? Dieser Osprey hat auf jeden Fall schicke Bilder drin, bei denen die Soldaten auch schön bunt (zusammengeflickt) aussehen. Um Embleton wirst du kaum herumkommen, ach, schick mir mal ne PN...
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  #184  
Alt 29.05.2008, 22:45
Miriam Miriam ist offline
Junge Hasen
 
Registriert seit: 05.03.2008
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Mein Klassenlehrer ist Archäologe. Ab und zu bringt er mal Gold oder Silber mit und die Jungs wollten die ganze Zeit verhandeln.
Auch konnte ich mal in ein Buch aus dem 15 Jahundert durchblättern. Die Seiten hatten sich ein wenig ins rosa besch gefärbt, aber noch gut erhalten, das Papier. Das lustige ist, dass viele Tiere, die sich die Menschen früher vorgestellt haben und nie gesehen hatten, wircklich existierten.
Unter anderem kann man sie auch Fabelwesen nennen, aber zum Beispiel der Gepard oder der Hirsch... schon spannend, wie man sich früher die Welt vorgestellt hatte.
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  #185  
Alt 30.05.2008, 12:34
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Cúthalion Cúthalion ist offline
blood in the cherry-zone

 
Registriert seit: 13.09.2004
Standard AW: Kleiner Mittelalter- und Historien-Thread

Also in Leipzig darf man nichts, das älter als zweihundert Jahre ist, ohne schriftlichen Antrag, dozentäre Beurteilung und Handschuhe anfassen, aber wenn bei euch Bücher von vierzehnhundertund... herumgereicht werden...?!
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  #186  
Alt 30.05.2008, 13:06
mayan mayan ist offline
selbsterklärend
 
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Ich bin auch etwas blass geworden, als ich das gelesen habe, aber vielleicht ist das Buch ja aus Privatbesitz oder von einem lokalen historischen Verein, dem der Herr Archäologe in Nebentätigkeit-Lehrer angehört.

Was mich ein ganz klein wenig verwundert, ist ja, äh, die Leute kannten damals keine Hirsche?
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  #187  
Alt 30.05.2008, 13:20
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xxcoy xxcoy ist offline
What's my age again..?

 
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Hirsche lebten zu der Zeit nur in einer einzelnen sehr schwer zugänglichen Hochebene des Himalaya zusammen mit ein paar verloren geglaubten Marsopilamis und ein paar Brontosauriern. Sie wurden erst in der Moderne vom gemeinen Yeti nach Europa eingeschleppt.
(Okay, ich bin still.)
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ye shall not rob from the house I have built
or commit any theft or unrighteousness
lest ye be struck down and driven into the earth forthwith
and the land of the heathen consume you.
book of the stone

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  #188  
Alt 31.05.2008, 21:39
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Stibitzki Stibitzki ist offline
Stibitzki<47Garrett
 
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Marsupilami, bitteschön.
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  #189  
Alt 02.06.2008, 23:10
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Vogelfrei Vogelfrei ist offline
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Huba!
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I've been away, but I couldn't tell you where.

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  #190  
Alt 02.06.2008, 23:40
Benutzerbild von xxcoy
xxcoy xxcoy ist offline
What's my age again..?

 
Registriert seit: 16.09.2004
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Zitat:
Zitat von Stibitzki Beitrag anzeigen
Marsupilami, bitteschön.
Marsupilamis sind eine durch menschliche Eingriffe rettungslos überzüchtete Unterart des gemeinen Marsopilamis. So ähnlich wie diese Fußhupen im Vergleich zu *echten* Hunden. Immerhin wog das gemeine Marsopilami dereinst knapp zwei Tonnen, war ein gefürchtetes Raubtier und konnte eine Körperlänge von über drei Metern erreichen - und das ohne den Schwanz mitzumessen...!



(Ich muß uns bald alle in den Thief-Schwachsinn, äh Thief-Smalltalk verschieben.)
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  #191  
Alt 04.06.2008, 12:21
Miriam Miriam ist offline
Junge Hasen
 
Registriert seit: 05.03.2008
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Zitat:
Zitat von mayan Beitrag anzeigen
Ich bin auch etwas blass geworden, als ich das gelesen habe, aber vielleicht ist das Buch ja aus Privatbesitz oder von einem lokalen historischen Verein, dem der Herr Archäologe in Nebentätigkeit-Lehrer angehört.

Was mich ein ganz klein wenig verwundert, ist ja, äh, die Leute kannten damals keine Hirsche?
Ja, das ist richtig. Wie aber die Abbildungen auf ein Blatt gelangen konnten, frag ich mich auch. Die Tiere sehen nicht genauso aus. Man hat nur vermutet, dass es sie gab.
Das alte Buch, gehört seiner Bücherei und eigentlich darf es auch nicht so weitergegeben werden, außer für Schulmäßige Zwecke vielleicht.
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  #192  
Alt 29.06.2008, 22:35
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Kizuta Kizuta ist offline
Madame du Jardin
 
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Cutty, machst du mir solche?



Und wenn die gut werden, dann kannst du auch noch ein paar für Susel anfertigen
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"Ich bin leider aus zeitlichen Gründen nicht mehr Moderatorin.
Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr Euch aber immer an Goran oder Gunslinger wenden."
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  #193  
Alt 29.06.2008, 22:42
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Suselsahne Suselsahne ist offline
PostundWeg
 
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Aber bitte 5 Nummern kleiner.
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Man kann sich bei Computern auf nichts verlassen. Nicht einmal darauf, dass man sich auf nichts verlassen kann. Und.
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  #194  
Alt 29.06.2008, 23:02
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Cúthalion Cúthalion ist offline
blood in the cherry-zone

 
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Solche Punziereisen (und -messer), ganz zu schweigen vom Können, habe ich leider nicht. Ansonsten sind solche Dinger aber kein Problem, das bekämt ihr sogar selbst hin. Aber wenn du das ernst meinst, von mir aus, reden wir drüber.
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  #195  
Alt 29.06.2008, 23:09
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Suselsahne Suselsahne ist offline
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Nun, du könntest eine Anleitung anfertigen.
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  #196  
Alt 30.06.2008, 13:45
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Stibitzki Stibitzki ist offline
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Oder klauen.
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  #197  
Alt 30.06.2008, 14:42
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Cúthalion Cúthalion ist offline
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Bei Lederkram(.de) gibt es oder gab es zumindest mal sogar Rohlinge. Die kann man etwas Glück sogar noch färben und/oder punzieren. Mehr als das was ich an den Köchern gemacht habe, kann ich nicht. Schweben die Bilder hier noch durch den Raum?
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  #198  
Alt 28.08.2008, 21:50
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Cúthalion Cúthalion ist offline
blood in the cherry-zone

 
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Auf vielfachen Wunsch zweier einzelner Damen:

Anleitung zum Bau eines Faustschildes aus einem Buckel und einem IKEA-Holzteller

Faustschilde (Buckler) aus einer runden Holzplatte mit Hundeknochenrohhaut am Rand hat jeder; einen konvex gewölbten Schild nicht. Deswegen gibt es hier eine kleine Anleitung, wie man sich aus einem Fünfeuroteller von IKEA einen etwas ausgefalleneren (und zumindest optisch auch historisch akkuraten) Faustschild bauen kann.

Benötigt werden:

1x Holzteller "Hultet" von IKEA, made in Taiwan oder so, vermutlich aus Bambus oder irgendwelchen Palmenfasern; falls ich im Folgenden dazu immer Bambus sage, liegt das an meiner Gewohnheit; der Durchmesser sollte 30cm betragen; ich habe meinen ersten IKEA-Faustschild mit dem 60er Hultet gemacht, was ansich auch geht, aber für das gezielte Trainieren mit dem Buckler eignen sich die 30er ungleich mehr

1x Schildbuckel, Durchmesser innen ca. 15cm (z.B. www.reenactors.de)

1x Rohhaut, je nach Schild ca. 35-40cm ins Quadrat, obwohl man das auch erstaunlich knapp bemessen kann und es trotzdem gut funktioniert

1x Leinen oder Barchent in etwa den selben Dimensionen wie die Rohhaut

1x Holz für den Griff; eigentlich müsste man für so etwas Hartholz nehmen, aber da der ganze Teller eh schon nur aus Bambus besteht, mag ein nicht allzu labiles Nadelholz reichen – zumindest tut es das bei mir

6x Schmiedenägel; mindestens zwei lange (6-7cm), der Rest kürzer (4-5cm); ich denke, dass man auch mit der kürzeren Nagelsorte auskommen könnte, aber dazu werde ich mich weiter unten äußern; die Schmiedenägel gibts überall, davon abgesehen, dass sie antiker aussehen als moderne Nägel, lassen sie sich aufgrund ihrer Dicke auch gut vernieten; ggf. Verschleiß einberechnen!

Hammer, Schraubstock (ggf. seperate Unterlage zum Hämmern), Spaltbeitel, Raspel, Feile und Sandpapier, (Knochen-) Leim, großer Pinsel o.ä., robuste große Nähnadel, robustes Garn (ggf. Hanf oder dgl., s.u.), Schnüre, Lochzange oder Locheisen, ggf. Unterlegscheiben zum Vernieten

1. Der Teller

Da der Teller wie gesagt aus kleinen spiralförmig zusammengeleimten (?) Fasern besteht, muss man immer damit rechnen, dass er wie eine Zwiebel unaufhörlich auseinandergeht. Das ist jetzt keine Paranoia, soll aber davon abraten, an jeder herausstehenden Faser zu ziehen, bis sie von allein abreißt. Als erstes müssen wir den kleinen Ständer abschlagen. Es empfiehlt sich dabei, mit einem Spaltbeitel ringsherum kleine Ritzen einzuschlagen, bis der Rand allmählich abfällt. Danach muss das Loch für den Buckel hinein. Wer wie ich keine Lochkreissäge mit den etwa 15cm Durchmesser zur Hand hat, kann wie folgt vorgehen: An einer vorgezeichneten Linie (bei einem 30er Hultet und dem reenactors-Schildbuckel kann man auch die Außenkante des abgespaltenen Ständers verwenden) bohrt man mit einem kleinen Bohrer nah aneinanderliegende Löcher. Anschließend schlägt man sie mit dem Spaltbeitel vorsichtig (!) der Reihe nach durch; ruhig ein paar Runden sanfter klopfen, als dass einem der Teller sofort auseinanderfällt. Ist die kleine Scheibe endlich durchgebrochen, kann man den ausgefranzten Rand mit einer Raspel und dann Feile einigermaßen glätten. Vorsicht auch hier, eine Raspel kann ganz schnell zuviele Holzringe herausreißen.



2. Das Leinen (für Mutige)

Obwohl man den Schild sicherlich auch ohne inneren Überzug verwenden kann (auf die Außenseite sollte aber auf jeden Fall etwas drauf, sonst fallen die Ringe sicherlich auseinander wie bei einer Luftschlange), ist etwas Leinen jedoch sicherer. Diesen Schritt hätte ich mir bei meiner letzten Aktion sparen können, aber falls jemand geschickter als ich ist, kann er ihn dennoch in Erwägung ziehen: Eigentlich hatte ich vor, das Leinen vor der Rohhaut einzukleben, da letztere sowieso über ersteres geklappt wird. Dazu habe ich die Teller mit Knochenleim eingepinselt und das Leinen draufgelegt und festgedrückt. Ganz so einfach, wie sich das vielleicht anhört, ist es aber nicht. Wer so kompostierbar wie möglich arbeiten will, kann den Knochenleim verwenden. Den gibt es als kleine Perlen, die man eine gute Weile (sagen wir mal eine halbe Stunde, geht aber auch über Nacht) in Wasser einweichen lassen sollte, bevor man das ganze dann langsam und rührender Weise erhitzt (bzw. die Dose mit dem Leim in ein heißes Wasserbad stellt). Schließlich erhält man eine leicht gelbliche Flüssigkeit, die man verpinseln kann. Ziemliche Sauerei. Da das Leinen in die Höhlung soll, muss man es dann irgendwie gleichmäßig runterdrücken. Ich habe das so gelöst, dass ich eine Folie über die verklebten Schilde gelegt habe, die dann mit Sand gefüllt wurde, so dass die Folie gleichmäßig gegen die zu klebende Leinwand drückte.

Leider hat das alles doch nicht so geklebt und deswegen konnte ich die Sache später noch einmal machen, aber dazu weiter unten. Bei wem es dennoch klappt, Gratulation. Es empfiehlt sich dann, die überstehenden Ränder abzuschneiden, damit es mit der bald um die Kante zu ziehenden Rohhaut keine Probleme gibt. Übrigens kann man auch eine Rohhautschicht auf die Innenseite ziehen. Sie wird wie die Rohhaut für außen vorbereitet (s.u.), aber dann wieder abgenommen und ihres überstehenden Randes beraubt (siehe letztes Bild nach diesem Absatz). Dann kann man sie innen aufkleben oder mit kleinen Nägeln (Täcksen oder wie die heißen) fixieren, obwohl der Knochenleim bei mir wie immer nicht hielt und die Teller mit Nägeln nicht viel anzufangen wissen.



3. Die Rohhaut

Falls es jemand noch nicht weiß, Rohhaut ist die gebeizte, aber nicht gegerbte Haut eines Tieres. Es ist also nur fast Leder... oder eigentlich gar nicht. Pergament ist dünne Rohhaut (meist Ziege, soweit ich mich erinnere), und wenn die Rohhaut im trockenen Zustand nicht dicker als einen Millimeter ist, kann man sie als Schildbezug verwenden. Dazu muss man sie aber in Wasser aufweichen und das kann dauern; mindestens die Zeit, die ihr braucht, um den Ständer abzuschlagen, die Löcher zu bohren etc. etc.. Sie muss schön schlabberig sein und wird etwa das Doppelte ihrer eigentlichen Dicke erreicht haben.

Wenn sie soweit ist, müsst ihr mit einem Locheisen oder einer Lochzange den Rand der Rohhaut aller 5-8cm löchern, die dann schon ungefähr die Dimensionen des Tellers haben sollte, also ca. 3-5cm Rand zum Umklappen zugerechnet. Wie oben schon erwähnt reicht erstaunlich wenig Rand aus; später wird das nämlich festgenäht und es bleibt nur etwa 1cm auf der Rückseite übrig, aber das entnehmt ihr besser den Bildern. Wenn der Rand vorbereitet ist, wird die nasse Rohhaut (die man übrigens bei Pausen auch immer wieder ins Wasser zurücklegen kann/sollte) gleichmäßig um den Teller gezogen und auf der Innenseite mit einer durch die Löcher gefädelten Schnur gespannt. Nicht zuviel, denn die Rohhaut zieht sich auch noch zusammen (deswegen nageln wir sie nicht sofort fest, denn da wurden schon gerade Schilde zu Chips gezogen), aber zumindest so, dass es vorn keine Falten mehr gibt. Hinten werden die Falten bleiben und auch wenn sich vorerst nicht alles schön glatt drücken lässt, so kann man doch später beim Nähen die meisten Falten wegmogeln. Wenn alles aufgespannt ist – Fahrradgummis gingen zwar auch, aber die sind für einen 30er Faustschild schon zu lang – wird die ganze Sache zum Trocknen gelegt, am besten über Nacht und nicht gerade in den Obstkeller, schon der Wasserflecken wegen.

Wenn die Rohhaut auf der Vorderseite getrocknet ist und wir dank des Griffloches eine kleine niedliche Trommel haben, wird es Zeit, sich um die Randbefestigung zu kümmern. Dazu weichen wir die Rohhaut am besten wieder ein Stück ein – diesmal aber nur am Rand! – und bohren anschließend Löcher im Mindestabstand von einem Zentimeter in den Schildrand; vom Schildrand selbst etwa einen guten halben Zentimeter weg. Da das Holz... ähm, der Bambus schnell mal ausreißt, ist hier behutsames Vorgehen gefragt. Eigentlich wäre es sinnvoller, die Löcher von innen nach außen zu bohren, da dann die äußere Haut das Holz zusammenhalten kann, aber zumindest mir ist es damit nicht gelungen, die Löcher außen einigermaßen gleichmäßig zu bohren. Deshalb von außen nach innen, übrigens auch in der Hinsicht, dass man ein wenig vom Rand zur Mitte hin bohrt, quasi lotrecht zur Schildoberfläche. Da wir die Haut gleich festnähen, empfiehlt sich, den Bohrer so dick zu wählen, dass eine stabile Nähnadel (Sattler-, Ledernadel o.ä.) problemlos hindurchpasst.

Falls jemand noch keine feste Leinwand innen hat, sollte er jetzt dafür sorgen, dass der Stoff wenigstens bis unter die umgeschlagene Rohhaut reicht, damit er wenigstens erst einmal festgenäht wird.



Sobald wir die Löcher haben und die Rohhaut am Schildrand noch weich ist, können wir mit dem Nähen beginnen. Ich habe zuletzt eine Art Hanfgarn (?) mit einem Millimeter Durchmesser benutzt, weil das Zeug stabil genug war, um sich a) nicht von der Rohhaut zerreißen zu lassen und ich b) ohnehin nicht gewillt war, den Steppstich zurückzustechen (denn da ist die Gefahr, den alten Faden zu zerteilen fast größer als der Gewinn durch den doppelten Faden) und somit einen stärkeren Einzelfaden gut gebrauchen konnte. Ich habe noch, vielleicht mehr aus Aberglauben, den Faden mit Bienenwachs-Lederbalsam eingeschmiert, weil er dann besser rutscht oder nicht ausfranzt oder mir zumindest ein besseres Gefühl gibt. Tja, dann wird genäht, kleiner Knoten nach der ersten Schlaufe und dann immer hoch und runter (für den 30er Rundschild habe ich etwa anderthalb Meter Garn gebraucht). Falten kann man jetzt – da sie wieder weich und formbar sind – an- bzw. zurechtdrücken und festnähen. Sie müssen eh nur bis zur Naht anliegen, denn alles Überstehende wird anschließend (am besten mit einem Skalpell) abgeschnitten. Dann kann man den Stoff ein wenig einschneiden und innen am Holz entlang das Griffloch aus der Rohhaut sägen (man muss mit der Klinge sägen, sonst geht das nicht). Vorsicht auch hier, man ist schnell in dem weichen Bambus drin.



4. Das Leinen (jetzt aber richtig)

Wessen Leinen noch nicht hält, sollte sich spätestens jetzt darum kümmern. Wer keine Lust mehr auf Knochenleim hat, kann den Zwischenraum zwischen Holz und Leinen – am Rand ist es ja jetzt festgenäht – mit Holz- (oder halt Knochen-) leim auspinseln und das Leinen andrücken; die Ränder in der Mitte am besten wieder nach innen umschlagen. Im Falle des eher umweltfreundlichen und wasserlöslichen Holzleims (aber auch des eh wasserlöslichen Knochenleims) lohnt es sich, die Leinwand vorher etwas nass zu machen, damit sie besser von allein in die Wölbung fällt. Festdrücken, trocknen lassen. Hoffen, dass es hält. Sonderlich weich oder kuschelig ist diese angeklebte Leinwand aber dann nicht mehr.
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Geändert von Cúthalion (05.06.2009 um 22:14 Uhr).
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  #199  
Alt 28.08.2008, 21:52
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5. Der Griff

Wie schon oben erwähnt verlohnt es sich so recht nicht, angesichts des Bambusmaterials einen Hartholzgriff zu verwenden. Weichholz, wenn es nicht zu grobfaserig ist, lässt sich zudem besser bearbeiten und genau das ist hier notwendig. Wir brauchen ein schön griffiges Kantholz, das auch nach Abrunden der Kanten noch gut in der Hand liegen soll. Es sollte fast so lang sein wie der Durchmesser des Tellers, damit noch etwas Luft zur Rohhaut links und rechts bleibt. Die Höhe sollte nicht viel geringer sein als die Tiefe des Tellers, damit der Griff nicht zu weit in die Höhlung rutscht. Der Schild wäre damit zwar noch zu verwenden, aber es gibt einige extravagante Techniken, bei denen man Schwertklinge und Schildgriff zusammen greifen muss. Wenn dann der Griff zu weit im Teller sitzt, werdet ihr das Schwert, das ja an den Rändern des Schildes aufliegt, kaum zu fassen bekommen. Bei den 30er Schilden sollte das kaum der Fall sein, aber bei meinem ersten 60er hatte ich genau deswegen Probleme.

Nun denn, zuerst wird der Griff an beiden enden abgeschrägt. Wer ein gutes Auge hat, kann die Kurve der Tellerwölbung auf das Holz zeichnen, dann (und ansonsten) wird jetzt behutsam an den Ecken gesägt, geraspelt und gefeilt, bis der Griff gut in die Schildwölbung passt. Passt auf, dass die Stange dabei auch gerade sitzt und nicht schief rutscht. Wenn das soweit klappt, können die Kanten und Oberflächen des Holzes mit Feilen und Sandpapier glattgeschliffen werden, denn immerhin haben wir das Ding später immer in der Hand. Die beiden Enden sollten vielleicht nicht allzu dünn gehobelt werden, denn dann knicken sie zu leicht um.



6. Die Montage

Stellt sicher, dass der Schildbuckel keinen Flugrost mehr hat, der hinterher schwierig zu entfernen wäre. Schaut weiterhin, ob die schon vorhandenen Bohrlöcher paarweise auf einer Linie liegen (das tun sie ohnehin, die Frage ist nur, geht diese Linie durch die Mitte des Buckels) und sucht euch ggf. das Paar raus, welches diese Bedingung am ehesten erfüllt. Euch nützt es nicht, einen schönen geraden Griff zu haben, wenn die Nägel bedingt durch schiefe Bohrlöcher dann vorbeigehen.

Die zwei großen Nägel sollen den Buckel, den Teller darunter und den Griff innen verbinden. Da der Griff in der Mitte am höchsten ist, kommen die längsten Nägel dahin. Logisch, nicht? Die Bohrlöcher des Buckels müssen ggf. aufgebohrt werden, wenn die Nägel zu dick sind. Die kleineren Nägel kommen einmal durch das andere Paar Löcher des Buckels (und da müssen sie nur durch Buckel und Teller) und weiter außen durch den Griff. Wer das noch nicht verstanden hat, schaue sich gleich mal die letzten Bilder an. Da die Buckel in der Regel für flache Schilde gemacht werden, steht der Rand unseres Exemplars sicherlich vom Teller ab, wenn wir ihn drauflegen. Deshalb muss hier noch etwas grob heruntergebogen werden; entweder mit dem Hammer oder – und fast effektiver – indem man den Rand in den Schraubstock spannt und den Buckler wegdrückt. Ganz glatt wird das nicht gehen und muss es auch gar nicht, aber wenn die Bohrlöcher dadurch besser anliegen, haben wir, was wir wollten.

Jetzt gehts ans Eingemachte. Wir legen den Griff so in den Teller, dass er gut anliegt. Dann halten wir das ganze fest, drehen es herum und legen den Schildbuckel so auf, dass die beiden ggf. aufgebohrten Löcher für die größten Nägel auf einer Linie mit dem Griff liegen. Anschließend halten wir nur den Buckel samt Teller fest und schauen von unten, ob er auch mittig über dem Loch sitzt. Wenn das der Fall ist, malen wir jetzt kleine Punkte von oben durch die Bohrlöcher auf die Rohhaut (ggf. ein Sonderzeichen für die großen Löcher). Hier bohren wir jetzt vorsichtig Löcher in den Teller; der Bohrerdurchmesser sollte ein wenig kleiner sein als der der Nägel – und diese wiederum müssten jetzt in zwei Größen daliegen, dementsprechend sollten die Bohrer gewählt werden. Anschließend verfolgen wir die Linie des Griffes weiter und markieren in etwa gleichem Abstand vom Rand zwei weitere Löcher für die äußeren Bereiche des Griffes. Auch dort kommen zwei (kleinere) Löcher hinein. Dann wird der Griff wieder passend unter den Teller gelegt (bzw. rangedrückt) und wir malen – wenn der Stift so schmal ist – oder bohren durch die bereits existenten Löcher des Tellers kleine Markierungen in den Griff. Diese werden anschließend mit gleicher Bohrergröße wie beim Teller durchgebohrt. Nun kann man schon einmal die Nägel probeweise durchstecken, zumindest soweit das geht.



Bei der finalen Montage beginnen wir am besten mit den beiden größten Nägeln. Wir hämmern sie einfach durch Buckler, Teller und Griff – ggf. auf dem großen Schraubstock, dessen Lücke zwischen den Backen wir dazu nutzen können, den Nagel durchkommen zu lassen, während der Rest gut gehalten wird. Nun wird es interessant. Bei meinen letzten Versuchen ist es mir nicht gelungen, die Nägel anschließend um- und wieder einzuschlagen; das Holz riss zu weit auf. Jetzt könnte man sagen, das sei ja völlig klar, aber bei meinem ersten Schild hast es funktioniert und ich habe damals den einen kleinen Riss mit Holzleim und einer Nacht im Schraubstock schließen können. Da wir es uns aber nicht leisten wollen, einen neuen Griff zu bauen, vernieten wir die Nägel einfach. Dazu brauchen wir eine knapp auf die Nägel passende Unterlegscheibe, eine Zange und einen Hammer mit Finne. Am besten übt man das Vernieten an einem Stück Holz:
Der Nagel wird 2-3mm (nicht mehr!) über dem Holz abgeknipst und die Unterlegscheibe wird darüber gestreift. Nun wird der Schild so hingelegt, dass der Nagelkopf auf einer festen Unterlage liegt und nicht wieder herauskommen kann, wenn wir gleich von unten auf den abgeknipsten Nagel hauen. Diesen dröseln wir jetzt nämlich mit der Hammerfinne durch viele kleine Schläge auf, hämmern also einen Pilz daraus, der immer breiter wird, ein bisschen wie beim Teigausrollen. Falls dieser Pilz so breit und wieder heruntergesunken ist, dass die Unterlegscheibe überhaupt nicht mehr herauskann, wird er endgültig und mit der "richtigen" Hammerseite zusammengeschlagen. Nun müsste das gut sitzen. Dasselbe machen wir nun mit allen anderen Nägeln, wenigstens aber mit den anderen beiden, die durch den Griff gehen. Die beiden, die nur den Buckler weiter am Teller fixieren, kann man eher noch krumm- und dann wieder einschlagen. Jetzt ist der Faustschild erst einmal fertig. Überall mal wackeln, dagegenhauen, sollte nichts locker sein.

7. Bunte Farben...?

Natürlich kann man das bisschen Schild, was neben dem Buckel rausschaut, auch bemalen. Ich habe mich mit Leinöl und Farbpigmenten schon abgemüht (trocknet ewig, verläuft blöd, wird womöglich gelbstichig und tropft die ganze Zeit Öl aus) – und so ist es immerhin kompostierbar – aber wer es schneller mag, kann sich auch Öl- , Acryl- oder Plakkafarbe oder sowas besorgen (aufpassen, dass es beim Regen nicht abgeht, ggf. auch mal im Internet nach Tipps für Schildbemalungen suchen). Oder man lässt das Ding halt so, wie es ist. Schick sieht's ja aus.

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Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Jean Genet
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