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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Resident Evil: Revelations 2 - Geheimdokumente | Episode 2


Sander Cohen
31.10.2017, 22:13
https://i.imgur.com/LG4v7HA.jpg STUARTS VERMERK - CLAIRE UND MOIRA 2

Folgebericht über die Kandidaten Nr. 2 und Nr. 6, Claire Redfield und Moira Burton.

Claire lernte Moira durch ihre Freundschaft mit Moiras Vater Barry kennen.
Moira sah zu Claire wie zu einer großen Schwester auf und vertraute ihr teilweise mehr als ihrem eigenen Vater. Claire trat Terra Save bei und Moira fasste den Entschluss, es ihr gleichzutun, obwohl sie von ihrem Vater starken Gegenwind erfuhr, da dieser sie vor den Gefahren des Bioterrorismus beschützen wollte.

Es ist offensichtlich, dass Moira Claire tiefes Vertrauen und Respekt entgegenbringt. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich ihre Beziehung im Laufe des Experiments entwickelt. Wird ihre Freundschaft die Strapazen überleben? Und wie wird sich die Freundschaft auswirken, wenn sie auf das Experiment reagieren? Ich freue mich schon darauf, zu sehen, wie sich alles entwickelt. Insbesondere darauf, wie sich diese Faktoren auf ihre emotionalen Reaktionen auswirken, und ob Sie als ein Auslöser von Furcht fungieren können.

https://i.imgur.com/LG4v7HA.jpg STUARTS VERMERK - BARRY BURTON

(Ich hab mir Zugang zu den Servern der Nordamerika-Niederlassung der BSAA verschafft. Ich habe einen Steckbrief von Nr. 6s Vater gefunden.)

Name: Barry Burton
Blutgruppe: A
Status: Berater für die Nordamerika-Niederlassung der BSAA
Familie: Frau, 2 Töchter (Moira, Polly)
Wohnhaft in: Kananda

Nach dem Vorfall in Raccoon City im Jahr 1998 hat er seine Familie aus Sicherheitsgründen nach Kanada umgesiedelt, da er einen Vergeltungsanschlag von Personen fürchtete, die der Umbrella Corporation verbunden waren.
Seitdem lebt er zurückgezogen mit seiner Familie und nimmt nur gelegentlich an Anti-Bioterrorismus-Aktivitäten teil. Er arbeitet gegenwärtig als Berater für die BSAA, nachdem er eine Einladung dazu von seinen Freunden Chris Redfield und Jill Valentine erhalten hatte.

https://i.imgur.com/LG4v7HA.jpg ALEX' GEDANKEN ÜBER FRANZ KAFKA

Während ich Kafkas "Die Verwandlung" lese, werde ich das Gefühl nicht los, dass das Werk autobiographisch für das Leben des Autors steht, mit Gregor Samsa als Repräsentation für Kafka selbst.

Kafka hatte eine gewöhnliche Anstellung und führte ein banales Leben.
Ungeachtet dessen schrieb er fantastische Werke, angefüllt mit Wahn und Verzweiflung. Sein Schreiben war sein emotionales Ventil, während er sich mit seinem alltäglichen Leben abmühte. Aber seine Familie und Freunde konnten seine Werke nicht verstehen, konnten sich nicht mit ihnen identifizieren. Ich bin mir sicher, dass er sich einsam und vom Rest der Welt isoliert fühlte.

Kafka wurde schließlich krank und verbrachte seine letzten Tage verkümmert in einem Krankenhausbett. Während seinen Körper quälende Schmerzen plagten, wurde sein Geist von Furcht heimgesucht: Der Furcht vor dem Tod, der Furcht vor dem Unbekannten sowie der Furcht vor Vereinsamung. Es ist diese Furcht - und die Emotionen, die daraus entstehen - die Kafkas Werke so gehaltreich machen, da er den Wahn und das Leiden mit kritischem Auge analysieren und zur treibenden Kraft hinter seinem Schaffen machen konnte.

Nur sehr wenige von Kafkas Werken wurden zu seinen Lebzeiten veröffentlicht - und zu seinem Tode hinterließ er sie einem Freund mit der Anweisung, sie ungelesen zu verbrennen. Glücklicherweise sah dieser Freund den wahren Wert von Kafkas Hinterlassenschaft und bewahrte sie für zukünftige Generationen, indem er Kafkas letzte Bitte ignorierte. Selbst heute noch faszinieren uns Kafkas Werke mit ihrer eindringlichen Darstellung von Furcht.

Es ist die Furcht, die uns antreibt. Zum Handeln zwingt. Furcht entstammt dem menschlichen Instinkt und ist die Basisemotion, die uns am Leben hält.
Die Furcht vor dem Tod... die Furcht vor Scheitern... die Furcht vor Alleinsein und Einsamkeit. Furcht ist der mächtigste Motivator.
Wer die Furcht beherrscht, beherrscht das Leben an sich.

Obwohl sein Leben ein jähes Ende nahm, lebt Kafkas Name durch seine Werke über Furcht und Wahn weiter. Er hat die größte Macht erhalten, die ein Mensch sich zu erhoffen vermag: Unsterblichkeit.

Auch ich werde mir die Macht der Furcht zunutze machen und diese höllische Welt mit ihr infizieren. Und dabei werde ich als die wiederauferstehen, die die Furcht beherrscht hat. Wo Kafka lediglich durch seine Werke fortlebt, wird mein Werk es mir erlauben, tatsächlich fortzuleben.